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Das Bistrot am Gare du Nord. Leiser Trubel, Austern, Zeitungen. Menschen warten auf den Thalys nach Amsterdam oder Köln. Ich sitze wie sie auf einer Bank und warte auch. Auf ein kleines Glas Crozes Hermitage, in meiner Küche. Die MOUNT Kollektion: international lokales Stilbewusstsein, in feinster Material- und Verarbeitungsqualität.

Möbel können nicht sprechen.
Erzählen können sie auf jeden Fall.

Gesucht war ein Texter für einen Katalog, gefunden habe ich Bernhard Müller – Gründer, Kopf und Herz von More in Hamburg. Gemeinsam haben wir uns gefragt: Wen wollen wir ansprechen? Planer und Architekten oder Endkunden? Wie erzählen wir den hohen Anspruch an Design- und Verarbeitungsqualität? Was macht More als Unternehmen aus?

Das Ergebnis sind nicht nur unzählige Kataloge, der digitale Showroom, Messeauftritte und Newsletter. Sondern: ein spezifischer Tone of Voice und eine kommunikative Positionierung, die so zwingend zu More passt wie geölte Eiche zum Mount-Tisch.

1957. Hotel National de Cuba. Ein ganzes Zimmer gefüllt mit dem Duft handgerollter Havannas. Bernsteinleuchtender Rum. Auf Briefbögen des Hauses skizziert Ludwig Mies van der Rohe den weltberühmten Entwurf für das Hauptquartier der Bacardi Brennerei. Diesen ikonografischen Moment festzuhalten, ist der Ausgangspunkt für unsere LAX Kollektion. Eine Liebeserklärung an Kuba, an mondäne Hotelausstattungen der 50er und an die unbeirrbare Suche nach Klarheit und räumlicher Freiheit.

Katalog 2013

more_moebel__105_Eine steile Welle und 8 Beaufort die ganze Nacht hatten mich ausgezehrt. Ich wankte unter Deck und gönnte mir eine Stunde Schlaf.

more_moebel__110_Hanna ist vier und braucht nie länger als vier Minuten für ein Bild. Sie weiß genau, wann Schluss ist. Wie komme ich da jemals wieder hin?

more_moebel__114_Ich glaube immer, wenn man einen Traum aufschreibt, ist er weg. Und du?

Man muss nur lange genug bohren, um herauszufinden, was eine rundgefräste Tischkante mit Kindheitserinnerungen von der dänischen Küste zu tun hat.

Oder wie man beim Spaziergang über eine alte Idee stolpert und so zu einer neuen gelangt. Bisher hat es sich immer gelohnt. Entstanden ist dabei auch ein Tone of Voice, der den Charakter der Möbel zum Klingen bringt: straight, lebendig, selbstbewusst und uneitel.

Zeitung imm colognemore_moebel__135_136_

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Neuheitenkatalogmore_moebel__139_

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Neuheiten 2015
more_Neuheiten_Katalog_2014_1Herman Rosa (1911-1981) war ein außergewöhnlicher Künstler. Er schuf nicht nur Skulpturen, sondern auch skulpturale Architektur. Maximal offen, radikal reduziert in Materialität und Formensprache. Sein Verständnis der Untrennbarkeit von Werk und Welt manifestiert sich unter anderem in der Münchener Osterwaldstraße, nahe dem Englischen Garten.
Das Atelier Rosa hat uns vom ersten Moment an fasziniert. Gesucht war die perfekte Bühne, um LAX, BRIC, PEC und TIN zu fotografieren. Gefunden haben wir eine ästhetische Seelenverwandtschaft, Heimat.

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